Olympenbräu

Privatbrauerei der Burschenschaft Olympia

Derzeit laufende Brauansätze !

 

Ansatz 1: „Norddeutsches Amarillo-Pils“ (02.03.2018): Geplant ist ein helles, trockenes, bitteres, spritziges Pils, das zwar deutlich hopfig sein soll (erdig, blumig), aber am Antrunk zusätzlich eine leicht-fruchtige Note haben soll die nicht zu aufdringlich durch kommt. Dazu wird ein „Norddeutsches Pils“ als Basis-Pils mit ausreichender Bitterkeit gebraut (so um die 45 EBU), das dann gegen Ende des Gärprozesses mit einer Mischung aus „Saazer“:“Amarillo“ = 3:1 ausreichend gestopft gestopft wird. Da ich normalerweise „single hoped“ bevorzuge, wird auch beim Sudkochen ausschließlich mit „Saazer“-Hopfen gearbeitet, wenngleich er nur 3,7% iso-Anteil hat. Das Rezept für 20 Liter: Einstufiges Infusionsverfahren (Einmaischen bei 48°C, 1 Rast bei 66°C/90 Min., Abmaischen bei 76°C), Schuettung: 3,9g „Pilsner“, 390g „Cara Pils“, 250g Maisflocken vorgekleistert. Hopfung beim Sudkochen: 81g „Saazer“ (3,7%) zu Kochbeginn. Hefe: „SAFLAGER W-34/70“ (untergärig) + 4g „PILSNER ENZYME“ (von „Brau Partner“), Stammwürze: 11,5°P, Gärtemperatur: ca. 10°C

Ansatz 2: „Norddeutsches Saazer-Pils“ (02.03.2018): Rezept und Durchführung wie beim „Norddeutschen Amarillo-Pils“ (Ansatz 1), nur dass beim Hopfenstopfen der „Amarillo“ weggelassen wird und reiner „Saazer“ verwendet wird……..

Ansatz 3: „Fuggles Ale“(21.02.2018): Geplant ist ein typisches „English Ale“ (goldbraun, bitter, vollmundig, stark gehopft), bei dem allerdings von Anfang an ausschließlich 1 Hopfen zum zum Einsatz kommen soll: Der typische englische „FUGGLES“! Das übrige Rezept folgt wiederum dem bewährten Rezept für ein „English Ale (Drought Bass Art)“ in Kling’s Buch auf S.194. das Verfahren: Einstufig Infusion (90 Min. Rast bei 66°C, usw. usw.). Schüttung für 20 Liter: 650g Münchner + 3000g Pilsner + 200g Cara Pils + 450g Cara Farb. Hinzu kamen noch 250g Hqaferflocken (vorgekleistert). Hopfen: 36g „FUGGLES“ (6%) zu Kochbeginn und 40g zum Stopfen ab 2T vor Gärende. Hefe: „Ale Yeast“ von Nottingham (obergäruig). Zugabe von 1P „Pilsner Enzyme“ um hohen Endvergärungsgrad zu erreichen. Stammwürze: 10,8°P, Schlauchung bei 2,5°P. Speise: 1 kl. Löffel Rohrzucker / Bügelflasche

Achtung! Habe es bei den beiden Ales („Fuggles“ & „Challange“) wohl etwas zu gut gemeint und zu früh etwas zuviel Speise zugegeben. Also typisch übercarbonisiert! Bereits 2 Tage nach Zugabe schäumte mir das Bier aus der Bügelflasche entgegen. Jetzt (1 Woche nach Schlauchung) noch immer die selbe Situation: Gaaanz vorsichtig einschänken, ca. 4-5 Min. warten und ausgasen lassen. Dann schmecken die Ales hervorragend: Hopfig-fruchtig im Antrunk und bitter im Abgang mit der für Ales typische Vollmundigkeit! Ich benenne die 2 Ansätze daher um zu „Gushing Fuggles“ und „Gushing Challange“.

Ansatz 4: „Challanger Ale“ (21.02.2018): Ebenfalls ein typisches „English Ale“ (goldbraun, bitter, vollmundig, stark gehopft) wie bei Ansatz-3, nur wurde als „Single-Hope“ der ausgezeichnete CHALLANGER-Hopfen zur Bitterung und zum Stopfen verwendet. Bis zum Sudkochen  verlief auch hier alles analog Ansatz-1. Hopfen: 36g „CHALLANGER“ (6%) zu Kochbeginn und 40g zum Stopfen ab 2T vor Gärende. Hefe: auch hier „Ale Yeast“ von Nottingham (obergärig)  und Zugabe von 1P „Pilsner Enzyme“. Stammwürze: 10,8°P, Schlauchung bei 2,5°P. Speise: Zugabe von 1 kl. Löffel Rohrzucker / Bügelflasche.

 

 


 

 

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